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Schwangerschaftsbericht, Ultraschall- und Kugelbilder
Die Zwillingsschwangerschaft war
zunächst einfacher als gedacht, aber dann doch anstrengender als erwartet ;-)
Ich wurde
unerwartet schwanger. Erste Anzeichen gab es dafür vor
der nächsten Menunstration. Mir war gleich klar, dass es
eingeschlagen hatte, ein Test schaffte aber dann schnell
Klarheit, sehr zur Überraschung aller
Familienmitglieder.
In Woche 5+2 bei meinem ersten
Arztbesuch, fand die Ärztin zunächst einen Fötus mit Herzschlag, begann aber zu
suchen, sehr zu meiner Verwunderung, aber da war noch ein zweiter Zwerg, ein
wenig versteckt, aber sein Herzschlag war auch sehr deutlich! Mein Herzschlag ging daraufhin kurz etwas höher, aber
ich muss sagen, ich war auch schnell wieder gefasst. Freilich ist man
kurzfristig mehr als überrascht, aber wenn man dann erfährt, dass sich minimum
bis zur 12. Ssw noch ein Zwergerl verabschieden kann, will man in diesem Moment
auch keines der beiden mehr hergeben. Die Familie allerdings und vor allem mein
Mann waren erst ein Mal sprachlos, und zwar sprichwörtlich gesagt!
In der 12. Ssw wurde dann im
Krankenhaus bei der ersten Routineuntersuchung festgestellt, dass es eineiige
Zwillinge sind, zwar mit zwei Fruchtblasen, aber mit nur einer Plazenta, die
sich die beiden also teilen mussten. Deshalb wurde ich auch vorsorge mäßig alle
2 Wochen untersucht um zu überwachen, ob beide auch gleichmäßig gut versorgt
werden.
Schwangerschaftsbeschwerden hatte
ich aus dieses Mal, bis auf ganz kurzfristige Übelkeit, keine. Von Woche 8 an,
passte ich schon nicht mehr in meine normale Kleidung, meine Kugel wuchs stetig!
Von Woche 10 an, begann sich auch die Gewichtszunahme rasant zu gestalten, im 2
Wochen Takt begann ich stark zuzunehmen, dann war wieder für 2 Wochen Pause
angesagt.
In Ssw 15 habe ich dieses Mal
schon leichte Kindesbewegungen gespürt, wie kleine Schmetterlinge machten sich
unsere Zwerge bemerkbar, ein sagenhaftes Gefühl. Und nach einer
3D-Ultraschalluntersuchung in der 16 Ssw, war es dann auch eindeutig, dass wir eineiige
Buben bekommen werden:-)
Am 21. Juli in der 17. Ssw wurde
bei der Routineuntersuchung beschlossen den Muttermund sicherheitshalber mittels
Cerclage zu verschließen, da unser erster Sohn auch 5 Wochen spontan zu früh kam
und sich damals der Muttermund in Windeseile öffnete. Der Eingriff und die
ersten beiden Tage danach waren nicht unbedingt angenehm, letztendlich war ich
aber dann doch sehr froh darüber und hatte ein sichereres Gefühl.
Ab Ssw 20 habe ich dann auch
vermehrt darauf geachtet, mich tagsüber des Öfteren auszuruhen und wirklich
hinzulegen.
Daten: zu diesem Zeitpunkt wogen
unsere beiden Buben schätzungsweise jeder rund 350 Gramm. Sie waren zeitgerecht
entwickelt und auch laut Organscreening war alles in bester Ordnung.
In der 26. Ssw hatte ich des
Öfteren einen harten Bauch, bei einer Kontrolluntersuchung war aber alles
Bestens, unsere beiden Buben waren allerdings so heftig aktiv, dass die
Gebärmutter eben auf diese Aktionen mit leichten Wehen reagierte. Bei einer
Kontrolluntersuchung deshalb wurde festgestellt, dass Valerian leider in
Beckenendlage lag, er saß auf dem Kopf seines Bruder, der brav in Schädellage
lag und seine Beinchen bis unter meinen Rippenbogen ausstreckte.
Ssw 32: Unseren Beiden ging es
gut, Valerian wird immer noch bestens versorgt, Dorian ist einen Rang
abgestiegen, seine Versorgung ist aber immer noch in Ordnung. Sie wiegen jeder
rund 1600 Gramm & sind zeitgerecht entwickelt. .Valerian saß immer noch am Kopf
seines Bruders, der dadurch bereits deutlich schmäler war.
Mein Bauch umfasste mittlerweile
rund 112 cm, und er wuchs jede Woche rund 4 cm an & 20 kg hatte ich mittlerweile
zugenommen. Unterwegs war ich kaum noch, mir tat nach kürzester Zeit alles
erdenkliche weh und so lag ich den ganzen Tag und bewegte mich nur mehr
innerhalb der Wohnung!
Vom 15. November an hatte ich dann doch
mit ziemlichen Beschwerden zu tun, jeder Schritt tat mir weh. Valerian streckte
sich nur ab und zu, machte aber keinerlei Anstalten sich zu drehen. Dorian
hingegen wollte offensichtlich seine Position wechseln, er strampelte wie wild
und wollte sich mehrmals drehen, was er nicht schaffte, weil Valerian seine
Stellung nicht ändern wollte.
Ab 20. November
wurde Dorian plötzlich wesentlich ruhiger, was mir
wiederum auch nicht behagte. Ich begann mir Sorgen zu
machen und verbrachte die nächsten 3 Tage, in denen er
immer noch seine Beinchen ganz wenig bewegte,
hauptsächlich am Sofa und selbst da tat mir schon alles
weh.
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